Eine attraktivere und koordinierte Gestaltung für Basels Eingangstor

Der „Baloise Park“ beim Bahnhof Basel SBB soll sich harmonisch in die Stadt einfügen und sich an den entstehenden Boulevard Aeschengraben anschliessen. Die Fussgängerverbindung zwischen Bahnhof und Aeschenplatz wird verbessert und die Wirkung des künftigen öffentlichen Platzes auf dem Baloise-Areal gestärkt, so laden zum Beispiel Sitzbänke am Platz zum Verweilen ein. Ein Abschnitt des Parkwegs wird zudem begrünt und in eine Begegnungszone umgewandelt. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat eine entsprechende Vorlage unterbreitet.

An der prominenten Lage zwischen Aeschengraben, Parkweg und Nauenstrasse entsteht aktuell der „Baloise Park“. Neben dem heutigen Baloise Hauptsitz und drei Neubauten gehört zum „Baloise Park“ ein attraktiver, öffentlich zugänglicher Platz. Der Regierungsrat möchte den Platz und mit ihm den „Baloise Park“ nahtlos an das Quartier und vor allem den Boulevard Aeschengraben anschliessen, den das Tiefbauamt zurzeit baut. Das koordinierte Vorgehen des Kantons Basel-Stadt und der Baloise gewährleistet, dass ein attraktiver Stadtraum entsteht.

Vom Bahnhof her kommend können Fussgängerinnen und Fussgänger künftig ohne Umwege entlang des Aeschengrabens in Richtung Aeschenplatz gehen. Beim neuen Platz sind Sitzbänke im Schatten der bestehenden Bäume vorgesehen. Die bestehende Platanenreihe entlang dem Aeschengraben findet im Boulevard Aeschengraben seine Fortsetzung. Neue und alte Bäume umfassen den künftigen Platz. Im Parkweg und entlang der Nauenstrasse schaffen verschiedene, frei angeordnete Bäume eine parkartige Atmosphäre. Sie bilden einen Übergang vom Platz zum Quartier. Damit Fussgängerinnen und Fussgänger den Parkweg einfacher queren können, wird er zwischen der Einmündung in den Aeschengraben und der Einfahrtsrampe in die Tiefgarage der Baloise in eine gepflästerte Begegnungszone umgewandelt. An den Einmündungen in den Aeschengraben und in die Nauenstrasse werden Trottoirüberfahrten für die Fussgängerinnen und Fussgänger gebaut. In der Nauenstrasse wird entlang des „Baloise Parks“ das heute schmale Trottoir verbreitert.

Die gleichzeitig mit den Bauarbeiten der Baloise stattfindende Umgestaltung spart Kosten und reduziert die baustellenbedingten Unannehmlichkeiten auf ein Minimum. Die vorgesehenen Sitzbänke sowie die Begrünung werden aus dem Mehrwertabgabefonds finanziert. Die Baloise beteiligt sich mit 539‘000 Franken an den Kosten für die Umgestaltung in Höhe von insgesamt rund 1,9 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat eine entsprechende Vorlage unterbreitet.

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